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Selber hosten, Kontrolle behalten

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openlogo-nd-100Ein paar Worte zu meinem Server-Setup. Ich versuche möglichst alle Dienste (Webserver, Mail, Cloud, …) selber zu hosten. Warum? Dann habe ich die volle Kontrolle darüber und bin nicht auf andere angewiesen, außerdem bringt es eine Menge Erfahrung und macht Spaß. Auf meinem virtual Server schnurrt aktuell ein Debian GNU/Linux 6.0 “Squeeze”

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Fortschritte bei Diaspora*

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Die freie Software Diaspora*, die hinter dem gleichnamigen, Sozialen Netzwerk ihren Dienst verrichtet, macht stetig Fortschritte. Zu den kürzlichen Neuerungen zählt ein komplettes Redesign der Benutzeroberfläche, die Weiterentwicklung der API sowie einige, neue Funktionen.

Die neue Oberfläche

Screenshot of my Diaspora* StreamKurz nach dem beta Launch von Googles neuem Dienst Plus konnte ich meine beiden Tabs in denen Diaspora und Google+ geöffnet waren kaum mehr unterscheiden. Die Entwickler der freien Software übernahmen größtenteils das Interface von Googles neuem Betaspielzeug. Das ging sogar soweit, dass der Newsfeed in Diaspora kurzum “Stream” getauft wurde. Diaspora sieht seit der Umgestaltung wesentlich übersichtlicher aus und lässt sich eleganter handhaben. So wird jetzt ein 3-Spalten Layout verwendet, die graue Header-Leiste ist schmaler geworden und die Hauptfunktionen sind über vier kleine Icons erreichbar. Des weiteren werden Meldungen nicht mehr auf einer neuen Seite angezeigt sondern ähnlich Facebook und Google+ in einem Dropdown geöffnet, was auf jeden Fall schneller vonstatten geht.  Als weitere Interface-Neuheit gibt es jetzt so genannte hovercards, welche beim Überfahren eines Namen Informationen und eine Aspekte-Liste zum jeweiligen Benutzer anzeigen.

Neues Follow-Modell

Ähnlich dem Microbloggin-Dienst Twitter können Posts in Diaspora mit so genannten Hashtags versehen werden. Klickt man auf eines dieser Schlagworte, erhält man eine Seite öffentlicher Nachrichten, die diesen Tag enthalten. Die neue Funktion Einem Tag folgen bewirkt, dauerhaft Nachrichten in seinem Stream angezeigt zu bekommen, welche dieses Schlagwort enthalten, obwohl sich die Nutzer nicht in der eigenen Freundesliste befinden. Vergleichbar ist das etwa mit einer Twitter-Wall oder einem Newsfeed.

OAuth

Auch in der API geht´s voran. So wurde kürzlich OAuth in Diaspora implementiert, was Programmierern das Entwickeln von Apps mit Zugriff auf das soziale Netzwerk ermöglicht. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Android- und iPhone-Clients zur verfügung stehen. Auch Crossposting aus anderen Diensten wird damit möglich.

 

Die aktuelle Entwicklung macht große Hoffnung auf einen Erfolg des noch sehr jungen Projekts. Eine Kombination aus den besten Features von Twitter und Facebook in freie Software gegossen, die ihre Nutzer nicht enteignet und Sicherheit und Datenschutz groß schreibt.

Ich freue mich, noch mehr meiner Facebook-Kontakte bald bei Diaspora zu begrüßen!

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diaspora* lässt followen

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Dass DIASPORA* innovativer ist als Facebook, haben die Entwickler schon mit den Aspekten, dem live-Sharing und der Einführung von Hashtags mehr als deutlich gezeigt. Jetzt kommt wieder eine geniale Änderung, die das OpenSource-Netzwerk auf die Überholspur bringen könnte. Neu ist das followen, wie wir es beispielsweise von Twitter kennen. Man ist jetzt also nicht mehr gezwungen, direkt mit einer anderen Person befreundet zu sein, um öffentliche Nachrichten von dieser mitzulesen.

Die neue Funktion ist denkbar einfach implementiert. Man sucht eine Person und öffnet durch Klicken auf den Aspekte-Button ein kleines Dropdown in dem man dann mehrere seiner Aspekte auswählen kann. Fertig. Der Gefollowte (hört sich ja grausig an…) wird über seinen neuen Abonnenten informiert und kann zurück followen. Sollte er das tun,  wird erst eine richtige Verbindung hergestellt, die auch die privaten Nachrichten betrifft.

Das ganze erinnert immer mehr an ein FacebookTwitter-Meshup, in dem die besten Funktionen beider Plattformen vereint sind.

Wünschenswert wäre jetzt noch die Möglichkeit des gegenseitigen Abonnierens, ohne die Privaten Posts freigeben zu müssen. Wir warten ab, was noch kommt.

 

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OpenSource Landmaschinen

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Dass das Internet völlig neue Arten der menschlichen Zusammenarbeit ermöglicht, wissen wir spätenstens seit der Wikipedia.

Das Global Village Construction Set ist wohl das erste seiner Art. Traktoren, Ziegelsteinpressen, Pflug und eben alles, was man sonst noch für das Aufbauen und Aufrechterhalten einer kleinen Zivilisation benötigt im Legostein-Prinzip. Die Baupläne sind OpenSource, jeder kann sich also diese kleinen, genialen Helfer Nachbauen. Die Kosten werden dadurch minimal gehalten und der Nutzen maximal – ganz nach dem Prinzip: Gute Ideen sind da, um kopiert zu werden. Und wie sich das gehört, wird alles in einem Wiki publiziert.

wer sich weiter informieren möchte: Das Wiki der Projekts, Ein Podcast von Breitband