Alle Artikel mit dem Schlagwort ‘linux

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oh-my-zsh mit agnosta theme

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In einem kurzen Screencast demonstriere ich euch die zsh mit oh-my-zsh, dem Agnosta-Theme und Git-Plugin. Das Theme ist besonders mit dem Git-Plugin sehr nützlich für Leute, die viel mit dem Versionierungssystem arbeiten. Zu sehen: Tab-Completion von Ordnern / Parametern und arbeiten in Git-Repositories.

oh-my-zsh, die Themes und jede Menge Plugins gibt´s auf GitHub

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Selber hosten, Kontrolle behalten

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openlogo-nd-100Ein paar Worte zu meinem Server-Setup. Ich versuche möglichst alle Dienste (Webserver, Mail, Cloud, …) selber zu hosten. Warum? Dann habe ich die volle Kontrolle darüber und bin nicht auf andere angewiesen, außerdem bringt es eine Menge Erfahrung und macht Spaß. Auf meinem virtual Server schnurrt aktuell ein Debian GNU/Linux 6.0 “Squeeze”

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Gnome Calendar jetzt schon testen

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Screenshot Gnome CalendarGnome Calendar ist eine Kalenderanwenung, die mit GnomeShell 3.8 erscheinen soll. Sie befindet sich aktuell noch in sehr früher Entwicklung aber ich war zu neugierig und habe mir die Sourcen gezogen, um die App zu testen. Entstanden ist jetzt ein Paket für Fedora 18, das ich euch zum selber testen hier anbiete.

oder kopiert euch diese Zeile ins Terminal:

yum install http://files.michiwend.com/rpms/gnome-calendar-0.0.3-1.fc18.x86_64.rpm

Vorhandene Kalender aus den Onlinekonten werden bei mir mehr oder weniger automatisch hinzugefügt und angezeigt. An vielen Ecken und Enden fehlt es aber noch und mit gelegentlichen Abstürzen muss man rechnen. Für Datenverlust oder sonstige Schäden übernehme ich natürlich keine Verantwortung. Updates werden folgen.

Calendar auf Gnome Live!: https://live.gnome.org/Design/Apps/Calendar

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Linux-Affengriff aktivieren

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Lange von mir selbst als ausgestorben geglaubt, ist die Funktion der magischen S-Abf-Taste unter Fedora lediglich deaktiviert (vermutlich ist das unter anderen Distributionen auch der Fall). Mit Hilfe dieser Taste kann man z. B. ein eingefrorenes System sicher neu starten (so lange es keine Kernel panic gibt)

Im Terminal lässt sich die Unterstützung für die Taste wie folgt aktivieren (natürlich nur als root):

su -c 'echo "1" > /proc/sys/kernel/sysrqf'

Außer “1” lassen sich noch andere Werte übergeben. Dazu mehr im Fedora-Wiki

Wenn der Befehl ausgeführt wurde, sollte die Funktion sofort zur Verfügung stehen. Eine nützlicher Merksatz, mit dem man sein System unbeschadet neu starten kann, ist REISUB („Raising Elephants Is So Utterly Boring“). Hierzu in der Reihenfolge die S-Abf-Taste mit dem jeweiligen Buchstaben kombinieren. Der Kernel fängt – so lange er selber noch dazu in der Lage ist – die S-Abf-Kombinationen direkt ab. Auch S-Abf + K ist sehr nützlich, um alle laufenden Programme zu terminieren (beispielsweise, wenn der X-Server hängen geblieben ist).

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Wird Linux den Desktop erobern?

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Diese Frage ist zur Zeit aktueller den je. Kündigte die Game-Schmiede Valve vor einer Woche offiziell an, Steam und damit auch große Spieletitel auf den Linux-Desktop zu bringen.

“Laufen unter Linux auch meine Spiele?” Wir Linux-Enthusiasten kennen die Frage all zu gut von vergangenen Überzeugungsversuchen. Und genau das – meint Valve-Chef Gabe Newell in einem Interview – hält viele vom Umstieg auf ein freies Betriebssystem ab:

The big problem that is holding back Linux is games. People don’t realize how critical games are in driving consumer purchasing behavior.

Und da gebe ich ihm aus eigener Erfahrung uneingeschränkt Recht. Selbst ich habe zum Spielen immer noch eine kleine Windows-Partition auf meiner Kiste laufen. Doch Newell gibt mir große Hoffnung, dass das bald der Vergangenheit angehört und die Überzeugungsarbeit ein ganzes Stück leichter wird.

We want to make it as easy as possible for the 2,500 games on Steam to run on Linux as well. It’s a hedging strategy.

Und damit glaube ich, auch wenn es komisch klingen mag, wird der Linux-Anteil im Desktop-Bereich stark anwachsen; was dazu führt, dass auch weitere Hersteller dem Vorbild folgen werden.

Update: Das passende Meme dazu

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Fortschritte bei Diaspora*

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Die freie Software Diaspora*, die hinter dem gleichnamigen, Sozialen Netzwerk ihren Dienst verrichtet, macht stetig Fortschritte. Zu den kürzlichen Neuerungen zählt ein komplettes Redesign der Benutzeroberfläche, die Weiterentwicklung der API sowie einige, neue Funktionen.

Die neue Oberfläche

Screenshot of my Diaspora* StreamKurz nach dem beta Launch von Googles neuem Dienst Plus konnte ich meine beiden Tabs in denen Diaspora und Google+ geöffnet waren kaum mehr unterscheiden. Die Entwickler der freien Software übernahmen größtenteils das Interface von Googles neuem Betaspielzeug. Das ging sogar soweit, dass der Newsfeed in Diaspora kurzum “Stream” getauft wurde. Diaspora sieht seit der Umgestaltung wesentlich übersichtlicher aus und lässt sich eleganter handhaben. So wird jetzt ein 3-Spalten Layout verwendet, die graue Header-Leiste ist schmaler geworden und die Hauptfunktionen sind über vier kleine Icons erreichbar. Des weiteren werden Meldungen nicht mehr auf einer neuen Seite angezeigt sondern ähnlich Facebook und Google+ in einem Dropdown geöffnet, was auf jeden Fall schneller vonstatten geht.  Als weitere Interface-Neuheit gibt es jetzt so genannte hovercards, welche beim Überfahren eines Namen Informationen und eine Aspekte-Liste zum jeweiligen Benutzer anzeigen.

Neues Follow-Modell

Ähnlich dem Microbloggin-Dienst Twitter können Posts in Diaspora mit so genannten Hashtags versehen werden. Klickt man auf eines dieser Schlagworte, erhält man eine Seite öffentlicher Nachrichten, die diesen Tag enthalten. Die neue Funktion Einem Tag folgen bewirkt, dauerhaft Nachrichten in seinem Stream angezeigt zu bekommen, welche dieses Schlagwort enthalten, obwohl sich die Nutzer nicht in der eigenen Freundesliste befinden. Vergleichbar ist das etwa mit einer Twitter-Wall oder einem Newsfeed.

OAuth

Auch in der API geht´s voran. So wurde kürzlich OAuth in Diaspora implementiert, was Programmierern das Entwickeln von Apps mit Zugriff auf das soziale Netzwerk ermöglicht. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Android- und iPhone-Clients zur verfügung stehen. Auch Crossposting aus anderen Diensten wird damit möglich.

 

Die aktuelle Entwicklung macht große Hoffnung auf einen Erfolg des noch sehr jungen Projekts. Eine Kombination aus den besten Features von Twitter und Facebook in freie Software gegossen, die ihre Nutzer nicht enteignet und Sicherheit und Datenschutz groß schreibt.

Ich freue mich, noch mehr meiner Facebook-Kontakte bald bei Diaspora zu begrüßen!

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Mario meets Tux

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20 Jahre ist die Veröffentlichung der Spielkonsole Super Nintendo (SNES) her. Ganz egal ob selbst besessen oder bei Freunden heimlich den häuslichen Zensur-Anstrenungen der Eltern entgangen, hat die SNES doch unser aller Kindheit begleitet.

Wer möchte nicht mal wieder ihr Gamepad in Händen halten – ganz ohne Beschleunigungssensoren oder Funkübertragung. Ein Plastikbrett mit ein paar Knöpfen und einem dicken Kabel lassen Mario & Co. durch bunte Welten springen. Wäre es nicht toll, die “alten Zeiten” wieder aufleben zu lassen? Doch wie mal eben Spielen? Entweder ist man nie im Besitz solch einer Konsole gewesen und wenn doch befindet sie sich in der untersten Kiste des hintersten  Stapel von Kisten auf dem Dachboden und im schlimmsten Fall ist sie gar mit all den Kisten auf dem Wertstoffhof gelandet. Und um auch die technischen Probleme zu beleuchten, sollte ein TV mit den passenden Eingängen erwähnt werden.

Dabei ist es doch so einfach. Alles, was wir brauchen ist ein Rechner oder Laptop mit durchschnittlicher Leistung. Es gibt unzählige Emulatoren mit deren Hilfe die alten SNES-Games auf dem heimischen Linux-Rechner zum Laufen zu bekommen sind. Besonders zu erwähnen wäre die Software ZSNES die durch ihre Architektur besonders performant ist und mit vielen guten Features aufwartet. ZSNES ist freie Software und für die meisten Plattformen verfügbar, besonders interessant natürlich für Linux-User. Ist der Emulator installiert und evtl. noch etwas an die Bedürfnisse angepasst, kann man ein Spiele-ROM laden und los spielen. Diese ROMs (quasi das Abbild einer Spielekassette) gibt es auf diversen Websites zum Download; wer googled, wird fündig.

Das ganze ist zwar recht witzig aber die Bedienung mit der Tastatur ist gewöhnungsbedürftig und das Feeling, ein Gamepad in Händen zu halten, bleibt natürlich aus. Aber auch das lässt sich lösen. Für insgesamt 19€ habe ich mir bei einem einschlägigen Online-Kaufhaus ein gebrauchtes Gamepad und einen Adapter auf USB gekauft. An diesen lassen sich zwei Kontroller stöpseln und los geht das Vergnügen zu zweit. Ganz ohne SNES und ohne TV.

SNES to USB adapterDen Adapter zum Anschluss der Gamepads gibt´s hier und die Gamepads selber werdet ihr schon finden oder noch besitzen. Unter Fedora und Ubuntu wird das Gerät automatisch erkannt und lässt sich in ZSNES sofort nutzen. Der einzig zu erledigende Schritt ist das Zuweisen der Tasten des Gamepads. Den Emulator gibt es bei beiden Distributionen in den Repositories. Als Alternative (falls ZSNES nicht läuft) gibt´s auch noch snes9x ebenfalls in den Quellen der gängigen Linux-Systeme.

Viel Spaß beim Spielen!

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Barcodes unter Linux verwenden

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Ich habe mir ein kleines Skript geschrieben, welches zbar zum Scannen eines Barcodes aufruft und das Resultat direkt im aktuellen Fenster an Curserposition einfügt.

#! /bin/bash
# Abhängigkeiten:
#   zbar (enthält zbarcam)
#   xautomation (enthält xte)
trap ctrl_c INT
endScan=0;
function ctrl_c() {
 endScan=1;
}
tmp=/tmp/barcode.$$
zbarcam --raw --nodisplay > $tmp &
pid=$!
# Schlafen bis Datei Inhalt hat
while [[ ! -s $tmp ]] ; do
 sleep 1
 if [ $endScan == 1 ]; then
 break
 fi
done
kill $pid
CODE=$(cat $tmp)
rm $tmp
# Code über die "Tastatur" ausgeben.
xte "str $CODE"

Welchen Sinn hat´s? Ich wollte einen Barcode über die Webcam einlesen und direkt in einem beliebigen Fenster verwenden (z.b. Textfeld im Browser, Adressleiste etc.). Am besten legt man sich eine systemweite Tastenkombination an, die das Skript aufruft und kann so im offenen Fenster einen Barcode einlesen. Wer Verbesserungsvorschläge oder Ideen hat, nur her damit.

Update: Dank Stefan kann es jetzt auch per Ctrl+C beendet werden