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11 Jahre ist es her, als ich zum ersten Mal mit Linux in Berührung kam. Ein Informatikstudent schenkte seinem PC-affinen Bruder eine seltsam bunte CD-Box mit 6 Datenträgern und der Aufschrift Halloween Linux 4. Eifrig wurde das neue System ausprobiert doch der Frust überwiegte schon bald die Neugier. In einer Zeit als Desktop-Systeme auf Linuxbasis noch nicht sehr benutzerfreundlich daher kamen, konnte mich das einfach nicht vom Hocker hauen und ich entwickelte erst ein paar Jahre später die Begeisterung für das freie Betriebssystem Linux. Heute ist mir klar, dass nicht das Aussehen entscheidend ist, jedoch hat sich auch da einiges getan (siehe Gnome3).

Der Kürbis gehört wohl zu den seltsamsten Erscheinungen der Linuxwelt und als ich ein paar Dinge zu diesem Blogbeitrag recherchieren wollte, fiel mir das gar nicht leicht. Das Projekt wurde von dem Verlagshaus Lehmanns in die Welt gerufen und basierte (Version 4) auf Red Hat Linux 6.1. Halloween konnte vergleichsweise günstiger erworben werden und kostete seinerzeit 39 DM.

Die Distribution hatte den Linux Kernel 2.2.12 unter der Haube und brachte als Desktopumgebungen KDE 1.1.2 und GNOME in Version 1.0.12 mit. Das Projekt löste sich 2002 wieder auf.

Heute schließt sich der Kreis und ich bin wieder bei einem Red Hat Community Projekt, Fedora.

Ein ProLinux-Artikel von 2000: http://www.pro-linux.de/artikel/2/638/halloween-linux-iv.html

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  1. Ha, cool. Kannte ich gar nicht, obwohl ich sonst jede noch so komische Distribution kenne. Mein erster Linux-Kontakt war SUSE 6.4 oder so… die übliche “Heft-CD”! :)

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