Freifunk an der Wertachbrücke

In Augsburg-Oberhausen gibt es ab heute einen neuen Freifunk-Node, genau genommen an unserer Hauswand. Erreichbar von der Wertachbrücke aus und darüber hinaus, sowie die Schöpplerstraße hinunter. Sobald eine VPN-Verbindung eingerichtet ist, erreicht man darüber auch das ganze Freifunknetz in Augsburg und dieses Internet. Fernziel: Funk-Anbindung über Hotelturm. Fragen? Schau auf augsburg.freifunk.net

Eine Ubiquiti Nanostation M2 an unserer Hauswand

Eine Ubiquiti Nanostation M2 an unserer Hauswand

SMV – die richtige Medizin?

Katja (link zum ganzen Text) sagt

Kann sein, dass wir bei diesem Experiment drauf gehen. Aber hey, wenn wir dieses Experiment nicht wagen, gehen wir auf jeden Fall drauf. Wir werden jämmerlich verrecken. Und woran? An Entscheidungsunfähigkeit.
Was’n schwacher Tod.

und sie hat Recht. Wir sagen den Menschen, wir machen Demokratie liquide, beteiligen jeden, haben die Tools dafür, bitte wählt uns. Die Tools? Also Parteitage? Ich lache hart. Wir wollen die sein, die das Internet und damit die Teilhabe für jeden in die Demokratie bringen aber wir schaffen es nicht, unsere eigenen Positionen übers Netz zu beschließen. Stattdessen stimmen ein paar Piraten, die daran überhaupt noch teilnehmen, über Meinungsbilder ab – Meinungsbilder. Heiße Luft, sonst nichts.

Wir sind die ohne Programm, da können wir beschließen wie viel wir wollen – wir haben keins. Was wir haben – und genau das wissen (oder hoffen) die Leute – sind neue Herangehensweisen an Politik. Wir brauchen auch kein Programm. Wir brauchen verbindliche Mitbestimmung und zwar 24/7, für jeden. Deshalb brauchen wir die SMV.

60% sind in deinem Land leider nicht verfügbar

Diese Anwendung von opendatacity läd zum Spielen ein – mit einem traurigen Kapitel: Ca. 60% der Top-1000 Videos von Youtube sind in Deutschland gesperrt. Grund dafür: Weil sie möglicherweise Musik enthalten, für die die erforderlichen Musikrechte von der GEMA nicht eingeräumt wurden.


Unterstützt durch MyVideo. Realisiert von OpenDataCity. Anwendung steht unter CC-BY 3.0.

schon gewusst? – letzten Befehl mit root-Rechten wiederholen

sudo (substitute user do) ermöglicht einem, Befehle auf *nix-System unter einem anderen Benutzer auszuführen. Meistens verwendet, um als “normaler” Nutzer ein Programm mit erweiterten Rechten auszuführen. Wie oft vergisst man, sudo vor Befehle zu schreiben, die mit root-Rechten ausgeführt werden müssen. Mit einem kleinen Trick, kann man das lästige wiederholen des letzten Befehls (Pfeil hoch, erste Position, sudo schreiben) elegant umgehen:

$ yum update
Geladene Plugins: langpacks, presto, refresh-packagekit, remove-with-leaves
Sie müssen root sein, um diesen Befehl ausführen zu können.

Danach:

$ sudo !!
sudo yum update

Die zwei Ausrufezeichen sind dabei etwa kein Parameter von sudo. Sie können in der Shell an beliebiger Stelle verwendet werden um die letzte Zeile der history auszugeben. Genau so kann auch !n (mit n als Nummer eines Eintrags) verwendet werden, um einen bestimmten Eintrag zu wiederholen.

GEMA – auf Konzerten wird nicht getanzt.

Auf der Pressekonferenz zur neuen Tarifstruktur für den Veranstaltungsbereich der GEMA erklärt Lorenz Schmid, Bezirksdirektor, den Unterschied zwischen einer Veranstaltung mit Musik und einem Konzert. Man unterscheide unter anderem daran, dass auf einem Konzert nicht getanzt wird.

Wer auf Schmerzen steht, kann sich die Konferenz auch in voller Länge antun: www.gema.de

Gnome Calendar jetzt schon testen

Screenshot Gnome CalendarGnome Calendar ist eine Kalenderanwenung, die mit GnomeShell 3.8 erscheinen soll. Sie befindet sich aktuell noch in sehr früher Entwicklung aber ich war zu neugierig und habe mir die Sourcen gezogen, um die App zu testen. Entstanden ist jetzt ein Paket für Fedora 18, das ich euch zum selber testen hier anbiete.

oder kopiert euch diese Zeile ins Terminal:

yum install http://files.michiwend.com/rpms/gnome-calendar-0.0.3-1.fc18.x86_64.rpm

Vorhandene Kalender aus den Onlinekonten werden bei mir mehr oder weniger automatisch hinzugefügt und angezeigt. An vielen Ecken und Enden fehlt es aber noch und mit gelegentlichen Abstürzen muss man rechnen. Für Datenverlust oder sonstige Schäden übernehme ich natürlich keine Verantwortung. Updates werden folgen.

Calendar auf Gnome Live!: https://live.gnome.org/Design/Apps/Calendar

Ab in die Wand – Anonymes offline Netzwerk Dead Drops

Un-cloud your files in cement

lautet das Motto in diesen schweren Zeiten für freien Datentausch im Netz. Nein wirklich, die Idee ist großartig. USB-Sticks einzementieren, auf einer Karte eintragen und los geht´s! Was will ich mehr sagen, schaut euch das Video an. Fröhliches Guerilla-USB-Stick-Spachteln!

foto: cc by Aram

Bizarre Zukunft – Leben mit erweiterter Realität

Unser Leben in der Zukunft wird in vielen Bereichen durch Augmented Reality gestützt sein. Die ersten Apps auf dem Smartphone wie Wikitude kombinierten schon vor ein paar Jahren Bilder unserer Umgebung mit standortbezogenem Content aus dem Netz – nicht der Rede Wert. Auf der letzten I/O-Konferenz stellte Google seine neue Brille Google Glasses vor und man sieht sich plötlzich nicht mehr allzu weit entfernt von den gezeigten Szenen im Film:

Leben in kahlen Zimmern. Weiße Wände als Projektionsfläche für Medieninhalte. Kochen wird zum Online Game und ein App-gestütztes Date geht ordentlich in die Hose. Ob so unsere Zukunft aussehen wird und ob ihr das gut findet, könnt ihr selbst überlegen. Der Kurzfilm ist eine Abschlussarbeit der beiden israelischen Studenten Eran May-raz und Daniel Lazo.